Mobilität in der Pflege im Pflegealltag, versus Sturz in Pflegeeinrichtungen

Definition Sturz im Alter: „Der Sturz im Alter wird in der Geriatrie als gesondertes medizinisches Problem betont, weil ungefähr ein Drittel der Menschen über 65 Jahre mindestens einmal pro Jahr stürzt (Alterssyndrom). Etwa 20 % der Folgen dieser Stürze bedürfen medizinischer Betreuung. Der Sturz selbst ist zunächst ein Symptom für ein mögliches Defizit aus unterschiedlichen Ursachen. Diese müssen nicht offensichtlich oder bekannt sein.“ Quelle Wikipedia
Betrachtet man die Mobilität eines Menschen so hat sie einen großen Einfluss auf die Menschenwürde. Stürze können nicht immer vermieden werden und gehören somit zur Gefahr des Alltags, gerade in Pflegeheimen.
Alle Menschen haben das Recht auf Mobilität und das Recht zu stürzen.
Zur Einschätzung eines Sturzrisikos sind folgende Risikoarten zu bewerten:
Personenbezogene Sturzrisikofaktoren
• Reduzierter Allgemeinzustand
• Gangunsicherheit
• Beeinträchtigungen bei der Bewältigung des Alltags funktioneller Art z.B. Aufstehen, zu Bettgehen etc.
• Gleichgewichtsstörungen, Schwindel
• Erkrankungen des Bewegungsapparates und/oder oder Krankheiten die das Bewusstsein beeinträchtigen können z.B. Parkinson, Multiple Sklerose, Thrombose um nur einige zu nennen
• Erkrankungen die das Sturzrisiko begünstigen z.B. Inkontinenz evtl. begleitet von nächtlichem Harndrang
• Kognitive Beeinträchtigungen z. B. Demenz, Depression, Delir
• Inadäquates Schuhwerk
• Stürze in der Vorgeschichte, Angst vor Stürzen
Medikamentenbezogene Faktoren:
• Darunter sind alle verordneten Medikamente zu verstehen, die einen Einfluss auf die Mobilität eines Bewohners haben: z.B. Diuretika, Antiepileptika,
Antihypertensiva, Schmerzmittel und viele andere mehr.

Umgebungsbezogene Faktoren:
• Wohnraum mit Stolperfallen, ungenügende Beleuchtung
• Fehlende Handläufe sowie Haltestangen in Flur, Treppenhaus und Sanitärbereich.
• Fehlende Hilfsmittel um Defizite zu kompensieren., z.B. benötigter Rollator etc.
Um nur einiges benannt zu haben.

Folgende Maßnahmen finden in der Sturzprophylaxe Beachtung und werden individuell geplant und eingesetzt um Stürze zu vermeiden.
Im Vordergrund steht die selbstbestimmte Fortbewegung des Bewohners. Ressourcen und Defizite werden genau betrachtet und analysiert in Fallbesprechungen, z.T. mit den Angehörigen, den Ergo-/Physiotherapeuten und den Mitarbeitern aus dem Betreuungsteam.
Ein besonderes Augenmerk brauchen Menschen mit einer dementiellen Entwicklung.
Hier sind Einbeziehung, Beratung, Schulung von Bewohnern und Angehörigen nötig.
Geschultes Personal bietet zweimal wöchentlich eine Sturzprophylaxe an.
Die Personenbezogenen Risikofaktoren werden von den Mitarbeitern erkannt und die entsprechenden Maßnahmen sind geplant.
Es sind ausreichend Hilfsmittel vorhanden und eingesetzt um die Defizite in der Mobilität zu kompensieren.
Die behandelnden Ärzte sind über den Sturzverlauf, sowie Sturzfolgen informiert.
Rezepte für Krankengymnastik und Ergotherapie werden bei Notwendigkeit angefordert
Bei Stürzen werden generell ein Sturzprotokoll angelegt und eine Sturzstatistik von der Pflegeeinrichtung geführt.
Der individuell auf den Bewohner ausgerichtete Maßnahmenplan ist schriftlich festgehalten.
In dem Pflegeheimen ist der Expertenstandard Sturzprophylaxe zu beachten und dient als Leitlinie.

Kessler-Handorn´s Corona News

Lieber Besucher,

wir möchten Ihnen Transparenz zum Thema Corona bei Kessler-Handorn verschaffen.

Die Einrichtungen Wohn- und Pflegeheim, Seniorenhaus Siegelbach und die Seniorentagesstätte “Altes Vereinsheim” sind coronafrei. Dennoch herrschen in den stationären Einrichtungen Besuchseinschränken sowie spezielle Besuchsregelungen.

Das Seniorenhaus Siegelbach (09.02.2021) und das Wohn- und Pflegeheim (15.02.2021) sind bereits mit beiden Corona-Impfdosen geimpft worden.

Besuchsregelungen für den stationären Bereich des Kessler-Handorn Seniorenhaus Siegelbach

Die aktuelle Inzidenzzahl in Kaiserslautern finden Sie hier.

  • Folgende Besuchszeiträume sind jetzt gültig:
    Montag – Donnerstag:  09.00 – 12.00 Uhr und  13.30 – 16.30 Uhr
    Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr  und 13:30 – 16:00 Uhr
    Samstag, Sonntag und  Feiertag: 09.00 – 12.00  Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
  • Sie müssen vor Antritt des Besuches einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest oder ab Mo., den 03.05.2021 eine Immunisierung nachweisen.  Die Schnelltestzentren in Kaiserslautern und Umgebung finden Sie hier.  Andernfalls erfolgt die Testung mit einem PoC-Schnelltest im Seniorenhaus.
  • Testzeiten: 9:00 – 12:00 Uhr und 13.30 – 16:00 Uhr
  • Die Immunisierungsquote im Seniorenhaus Siegelbach liegt zurzeit bei 87%. Bei einer Immunisierungsquote zwischen 75% – 90% sind max. 4 Personen aus 2 Hausständen erlaubt.
  • Besuche dürfen auf den Bewohnerzimmern stattfinden. Ein Aufenthalt in den Tagesräumen bzw. in der Gruppe mit anderen Bewohnern ist aus gegebenem Anlass nicht erlaubt.
  • Die Hygieneregelungen, die Sie zu Beginn des Besuches unterschreiben, sind strikt einzuhalten.

Besuchsregelungen des Wohn- und Pflegeheim Kessler-Handorn

Die aktuelle Inzidenzzahl in Kaiserslautern finden Sie hier.

  • Bitte melden Sie sich auf dem Wohnbereich telefonisch an, wenn Sie einen Besuch machen möchten.
  • Folgende Besuchszeiträume sind jetzt gültig:                          Montag – Dienstag: 13:30 – 17:30 Uhr
    Mittwoch – Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:30 Uhr
    Samstag: 09:00 – 12:00 Uhr
    Sonntag und Feiertag: 13:30 – 17:30 Uhr
  • Sie müssen vor Antritt des Besuches einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest oder ab Mo., den 03.05.2021 eine Immunisierung nachweisen. Die Schnelltestzentren in Kaiserslautern und Umgebung finden Sie hier. Andernfalls erfolgt die Testung mit einem PoC-Schnelltest im Wohn- und Pflegeheim.
  • Testzeiten: 09:00 – 12:00 Uhr und von 13.30 – 16:00 Uhr
  • Die Immunisierungsquote im Wohn- und Pflegeheim liegt zurzeit bei 82%. Bei einer Immunisierungsquote zwischen 75% – 90% sind max. 4 Personen aus 2 Hausständen erlaubt.
  • Besuche (nach vorheriger telefonischer Anmeldung) dürfen auf den Bewohnerzimmern, sowie in dem Besucherraum im Foyer stattfinden. Ein Aufenthalt in den Tagesräumen bzw. in der Gruppe mit anderen Bewohnern ist aus gegebenem Anlass nicht erlaubt.
  • Die Hygieneregelungen, die Sie zu Beginn des Besuches unterschreiben, sind strikt einzuhalten.