Unglückswoche – Brände an zwei Standorten

Seniorenhaus Siegelbach

Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige sind tief bestürzt und in Trauer um die verstorbene Bewohnerin im Betreuten Wohnen des Seniorenhauses Siegelbach.

Der Brand war am 18.02.2022 in der Wohnung einer alten Dame ausgebrochen, die leider nur noch leblos geborgen werden konnte. Die weiteren Bewohner des Seniorenhauses wurden noch während der Löscharbeiten von den Notärzten und der Mitarbeiterschaft sowie einer anwesenden Angehörigen versorgt. Unmittelbar danach wurden die Angehörigen der Verstorbenen informiert und seelsorgerisch betreut. Weitere Verletzte gab es nicht. Die nächstgelegenen drei Wohnungen waren vom Brand nicht betroffen, mussten aber für mehrere Stunden gründlich gelüftet werden, weshalb deren Mieter auch in einem anderen Gebäudeteil nächtigten.

Da die Ermittlungen des Brandsachverständigen der Kripo Kaiserslautern noch nicht abschließend vorliegen, ist die Ursache noch unklar. Momentan werden die Schäden, die sich im Wesentlichen auf die betroffene Wohnung beschränken, gesichtet. Klar ist aber, dass die beiden Brände in keinem Zusammenhang stehen.

Standort Schumannstraße

Am Freitagmorgen, den 25.2.22, brannte es in der Hofeinfahrt am Mülltonnenplatz des Wohn- und Pflegeheims. Es entstand zum Glück kein Personenschaden, aber bedauerlicherweise ein hoher Sachschaden. Die Ursache des Feuers in der Schumannstraße ist ungeklärt, die Kripo ermittelt.

Nach jetzigem Kenntnisstand wurde das Feuer zunächst von Nachbarn entdeckt und unmittelbar gemeldet. Da die Brandmeldeanlage nur Bereiche innerhalb des Hauses überwacht, wurde die Nachtwache erst durch den Nachbarn bzw. die Feuerwehr alarmiert. Fast gleichzeitig meldeten dann die Rauchmelder in den Zimmern über dem Brandherd den Brand, als dort ein Badezimmerfenster infolge der Hitze barst und Rauch eindrang. Die Bewohner konnten sofort von der Nachtwache evakuiert werden und wurden in einem anderen Brandabschnitt des Wohnbereichs betreut.

Der Sachschaden erstreckt sich sowohl auf die Hofeinfahrt, die Hauswände des Wohn- und Pflegeheims sowie auf die Wände und Terrassen des Nachbargebäudes. Neben den Leitungskräften, die schnell vor Ort waren, wurden die Kolleginnen und Kollegen vom Frühdienst alarmiert und kamen vorzeitig, um den Nachtdienst zu unterstützen. Die Mitarbeiterschaft handelte vorbildlich nach den in den Brandschutztrainings eingeübten Abläufen und bewies ihren engen Zusammenhalt.

An dieser Stelle danken wir unseren Mitarbeiter*innen an beiden Standorten, die diese enormen Belastungen so gut gemeistert haben und sind in Gedanken bei den Angehörigen und Freunden unserer verstorbenen Bewohnerin aus Siegelbach!

 

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay