Etienne Suckau als neuer Praxisanleiter

Etienne Suckau hat bei uns bereits seine Ausbildung gemacht und nach dieser gezeigt, dass er ein Händchen dafür hat, neue Mitarbeiter*innen einzuarbeiten. Stets gut gelaunt zeigt er gerne neuen Kollegen unsere Arbeit. Jetzt unterstützt er seit 01.08. unser Ausbildungsteam.

Wir haben Etienne diesbezüglich interviewt.

F: Was machst du bei KH und wie lange bist du bereits an Bord?

ES: Ich bin examinierte Altenpflegefachkraft seit einem Jahr und ab dem 1.8.2022 trete ich dem Team der Praxisanleitung bei. Insgesamt bin ich jetzt seit 5 Jahren dabei. 1 Jahr FSJ, 3 Jahre Ausbildung, 1 Jahr ausgelernt.

F: Was sind deine Aufgaben und wie gestaltet sich dein Arbeitsalltag?

ES: Zu meinen Aufgaben gehört die Pflege der Bewohner und die Tagesgestaltung für sie. Oftmals ist der Arbeitsalltag recht stressig, aber mit der richtigen Zeiteinteilung, die man in der Ausbildung beigebracht bekommt ist das eigentlich recht leicht zu bewerkstelligen. Ab dem 1.8. gehört die Ausbildung der Azubis noch zu meinem Aufgabenbereich.

F: Warum sollten junge Leute eine Karriere in der Pflege-Branche einschlagen?

ES: Junge Leute sollten in die Altenpflege kommen, weil wir sie mehr brauchen als sie denken. Es gibt oder wird mehr alte Leute geben als junge um die man sich kümmern muss. Außerdem gibt dieser Beruf einem so viel zurück, wenn man merkt, dass die Menschen, denen man da gerade hilft wirklich glücklich und vor allem dankbar sind über das was man tut. Es gibt gute Aufstiegsmöglichkeiten.

F: Was gefällt dir am besten bei uns?

ES: Am besten gefällt mir der familiäre Umgang. Ich kann jeden anrufen und fragen. Als junge Fachkraft ist man häufig noch unsicher, dann stehen meine Kollegen immer mit Rat und Tat zur Seite, sogar die Pflegedienstleitung und die Heimleitung.

F: Bitte erzähle uns von einer besonderen Erfahrung, die du seit Antritt deiner Stelle bei uns erlebt hast.

ES: Da wir hier auf Menschen mit Demenz spezialisiert sind, haben wir einige Senioren mit herausforderndem Verhalten. Ich wurde aber sehr gut an die Arbeit herangeführt. Einmal hatte ich mit einem älteren Mann zu tun, der auf der einen Seite sehr aggressiv, auf der anderen Seite aber auch sehr sensibel war. Da die Heimleiterin ihn schon lange kannte, kam sie selbst vorbei und hat mich angelernt wie ich mit ihm am besten umgehen kann.

F: Wie viel Spaß macht dir die Pflege bei uns?

ES: Die Pflege hier im Haus macht mir sehr viel Spaß, gerade der Umgang mit den demenzkranken Bewohner*innen. Ich habe gelernt wie die Welt für Menschen mit Demenz funktioniert und habe darüber einen Zugang zu ihnen gefunden. Das finde ich toll! Außerdem finde ich es schön die letzte Lebensstation mitzugestalten und Freude zu vermitteln.

F: Wie ist die Stimmung im Team?

ES: Es ist eine gute Stimmung im Team. Bei unserer Arbeit machen wir viel Spaß untereinander und mit den Bewohner*innen. Auch privat haben wir Kontakt miteinander. Zudem unternehmen wir manchmal Sachen im Team und gehen zum Beispiel gemeinsam Essen.

F: Wie wird bei der Dienstplangestaltung auf deine Wünsche eingegangen?

ES: Mein Dienstplan ist verlässlich. Ich muss ab und zu einspringen, kann aber auch Nein sagen, da findet sich immer eine Lösung. Auch mit Schichtdienst habe ich genügend Zeit für Freunde und Familie. Auch meine Hobbies kommen nicht zu kurz. Wenn mal ein Fußballspiel ist oder ähnliches, kann ich auch frei haben. Außerdem mag ich den Schichtdienst, eine Arbeit bei der ich jeden Tag von 8 – 17 Uhr arbeiten müsste, wäre nichts für mich.

F: Was schätzt du an deinen Führungskräften und deinem Arbeitgeber?

ES: Es macht mir Spaß neuen Kollegen unsere Arbeit zu zeigen. Ich habe eigentlich immer gute Laune, das scheint einen positiven Einfluss zu haben. Inzwischen werden sehr viele neue Mitarbeiter zur Einarbeitung zu mir gesendet. Meine Vorgesetzten haben dort wohl ein Talent von mir gesehen und so bin ich inzwischen Teil des Ausbildungsteams.

Wir freuen uns so engagierte Mitarbeiter*innen zu haben und wünschen Etienne viel Spaß und Erfolg als Praxisanleiter!