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Pflegenotstand in Deutschland: Wie Kessler-Handorn ausländische Pflegekräfte erfolgreich integriert

In Deutschland herrscht ein großer Mangel an Fachkräften im Pflegebereich, was sich besonders in den letzten Jahren verschärft hat. Um diesem entgegenzuwirken, setzen viele Unternehmen auf ausländische Pflegekräfte. Wir rekrutieren daher Pflegekräfte von den Philippinen. Doch wie genau läuft dieser Prozess ab und wie werden die ausländischen Pflegekräfte erfolgreich integriert?

Der Kontakt zu den potenziellen Pflegekräften aus den Philippinen entsteht durch gezieltes Recruiting von Firmen in Deutschland. Die Bachelor-Abschlüsse der Philippinen werden in Deutschland nicht automatisch anerkannt. Deshalb müssen die Pflegekräfte eine neunmonatige Anerkennungsphase durchlaufen, die mit einem Vorbereitungskurs verbunden ist. Nach der ersten Kommunikation auf Englisch werden Vorbereitungskurse im Heimatland angeboten, um grundlegende Deutschkenntnisse zu erwerben. Nach dem Abschluss der Kurse erfolgt eine Zertifizierung auf dem B2-Niveau, die als offizielles Zertifikat gilt und grundlegend zur Einreise nach Deutschland ist.

Die Unterstützung bei der Integration ist für uns ein wichtiger Aspekt, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang gibt es bei uns drei Wohngemeinschaften, in denen die philippinischen Pflegekräfte zusammenwohnen können. Außerdem gibt es Wohnbereichspaten aus dem Unternehmen zur Unterstützung sowie hausinternen Unterricht und Praxisanleitung für die Prüfungen. Durch kleine Ausflüge lernen die Pflegekräfte die Stadt und die Umgebung kennen.

Weiterhin gibt es Gesprächsrunden zum Austausch, ein Kulturcafé und kleine Ausflüge, um den Pflegekräften die Integration in die Gesellschaft zu erleichtern.

Insgesamt dauert der Prozess bis zur erfolgreichen Anerkennung und Einreise etwa ein knappes Jahr. Doch der Aufwand lohnt sich. Die ausländischen Fachkräfte bringen wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse mit.

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