Qualifizierte Pflege rund um die Uhr

Qualifizierte Pflege rund um die Uhr
Qualifizierte Pflege rund um die Uhr

Außerklinische Intensivpflege in Kaiserslautern

Intensivpflege-WGs für beatmete und schwerstpflegebedürftige Erwachsene.

Für Sozialdienste, Entlassmanagement und Case Management: Wir prüfen Anfragen schnell und begleiten die Überleitung aus der Klinik.

Zugelassen bei allen Kranken- und Pflegekassen · WGs nach LWTG Rheinland-Pfalz · Regelmäßig geprüft von der Heimaufsicht

Außerklinische Intensivpflege bei Kessler-Handorn

Kessler-Handorn ist ein Pflegeunternehmen aus Kaiserslautern mit ambulantem Dienst, Tagespflege, stationärer Pflege und zwei Intensivpflege-Wohngemeinschaften. In unseren WGs versorgen wir Erwachsene jeden Alters, die außerhalb der Klinik dauerhaft Intensivpflege brauchen: beatmet oder mit Trachealkanüle, im Wachkoma, nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma oder mit fortschreitender neurologischer Erkrankung.

Diese Seite ist für Fachleute gedacht, die einen Platz für einen Patienten suchen. Sie finden hier alle Eckdaten, den Aufnahmeweg und die Unterlagen, die wir für die Überleitung brauchen.

Für Angehörige gibt es eine eigene Seite: Intensivpflege-WG in Kaiserslautern

Eingang zur Intensivpflege-WG "Altes Vereinsheim", An der Feuerwache 12

Beispiel-Zimmer in der WG "Seniorenhaus Siegelbach"

Unsere Intensivpflege-WGs auf einen Blick

Versorgungsform
Intensivpflege-Wohngemeinschaft, betrieben nach dem Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) in Kooperation mit den Krankenkassen

Standorte und Plätze
Intensiv-WG „Seniorenhaus Siegelbach“
Metzenäcker 27, 67661 Kaiserslautern
3 Plätze, 2 freie Plätze

Intensiv-WG „Altes Vereinheim“
An der Feuerwache 12, 67663 Kaiserslautern
5 Plätze

Bewohner
Erwachsene jeden Alters

Beatmung
invasiv über Trachealkanüle und nicht-invasiv

Weitere Versorgung
Trachealkanülen-Management, PEG und parenterale Ernährung, Port, Insulintherapie (ICT, CSII), Monitoring der Vitalfunktionen, Wundversorgung, Grundpflege

Pflegeteam
feste Teams aus examinierten Pflegefachkräften mit Zusatzqualifikation in Intensivpflege und außerklinischer Beatmung, rund um die Uhr vor Ort

Ärztliche Versorgung
Wir unterstützen Sie individuell bei der fachärztlichen Versorgung

Zimmer
Einzelzimmer mit eigenem Bad, barrierefrei, eigene Möblierung

Kostenträger
Zulassung bei allen Kranken- und Pflegekassen

Aufsicht
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (Heimaufsicht)

Einzugsgebiet
Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Rhein-Neckar etc.

Aufnahmeanfragen
Telefon 0631 3173-500 
Montag – Donnerstag: 8.00 – 16.00 Uhr
Freitag: 8.00 – 14.00 Uhr

Wen wir in der außerklinischen Intensivpflege versorgen

Wir nehmen Erwachsene auf, die rund um die Uhr Intensivpflege und die ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft brauchen.

Häufige Situationen bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern:

  • invasive oder nicht-invasive Langzeitbeatmung
  • Trachealkanüle mit Absaugbedarf, auch ohne Beatmung
  • Wachkoma (apallisches Syndrom) und Zustand nach hypoxischer Hirnschädigung (HIE)
  • schweres Schädel-Hirn-Trauma
  • hohe Querschnittlähmung
  • ALS und andere neuromuskuläre Erkrankungen
  • COPD und andere Formen respiratorischer Insuffizienz
  • schwere Tumorerkrankungen mit intensivpflegerischem Bedarf

Außerklinische Beatmung im Alltag

Unsere Pflegefachkräfte sind in der außerklinischen Beatmung geschult. Sie überwachen Beatmung und Vitalwerte, übernehmen das Kanülenmanagement und erkennen Veränderungen früh. Feste Teams sorgen dafür, dass jede Bewohnerin und jeder Bewohner von Menschen versorgt wird, die ihn kennen. Mit Ärzten, Kliniken und Homecare-Versorgern stimmen wir uns laufend ab.

Diese Unterlagen brauchen wir für die Überleitung

  • aktueller Arztbrief oder Entlassbericht
  • Verordnung außerklinischer Intensivpflege
  • Beatmungsparameter und Angaben zum Beatmungsgerät
  • Angaben zur Trachealkanüle (Typ, Größe, Wechselintervall)
  • Angaben zu ableitenden Systemen
  • aktueller Medikamentenplan
  • Pflegeüberleitungsbogen
  • Liste der vorhandenen und benötigten Hilfsmittel
  • Angaben zu Kostenträger und Pflegegrad
  • Kontaktdaten der Angehörigen oder der rechtlichen Betreuung

So läuft die Aufnahme ab

1. Anfrage
Sie rufen uns an oder schicken das Formular unten, gern schon mit den wichtigsten Eckdaten. Wir melden uns an Werktagen innerhalb von 24 Stunden.

2. Prüfung
Unsere Pflegedienstleitung bespricht mit Ihnen den Versorgungsbedarf und sagt Ihnen verbindlich, ob wir den Patienten aufnehmen können.

3. Kostenübernahme und Vorbereitung
Wir stimmen uns mit Krankenkasse, Angehörigen und Homecare-Versorger ab und bereiten Zimmer, Hilfsmittel und Geräte vor.

4. Überleitung
Am Tag der Entlassung übernehmen wir den Patienten. Die Angehörigen haben von Anfang an einen festen Ansprechpartner bei uns.

Ihr direkter Kontakt für Aufnahmeanfragen

antonina siracusa

Antonina Siracusa

Pflegedienstleitung Intensivpflege-Wohngemeinschaften
Telefon: 0631 3173-500
E-Mail: antonina.siracusa@kessler-handorn.de

Bürozeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 14:00 Uhr

In der Intensivpflege werden rund um die Uhr schwerstpflegebedürftige Personen von examinierten Pflegefachkräften betreut. Durch Fortschritte in Medizin und Technik ist ambulante Intensivpflege möglich, was schwerstpflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Intensivpflegedienste gewährleisten eine durchgängige Versorgung durch spezialisiertes Personal, das auf die Bedürfnisse von Intensiv- und Beatmungspatienten ausgerichtet ist.

Die Intensivpflege erfordert jederzeit eine medizinische Überwachung, weshalb gut ausgebildetes Personal essentiell ist. Unsere Intensivpflegekräfte haben eine dreijährige Grundausbildung sowie regelmäßige Zusatzfortbildungen und Qualifikationen absolviert. Dadurch sind sie in jeder Situation kompetent und wissen, wie sie schnell und effektiv helfen können, wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt.

Diese Art der Pflege ist ideal für Patienten mit einem hohen Bedarf an intensiver medizinischer Versorgung. Dies kann Menschen mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen oder spezifischen medizinischen Anforderungen umfassen. Der ambulante Intensivpflegedienst ermöglicht es, diese anspruchsvolle Betreuung in der vertrauten häuslichen Umgebung durchzuführen. Eine Intensivpflege-Wohngemeinschaft ist geeignet für Beatmungspatienten und  schwerstpflegebedürftige Erwachsene unabhängig vom Alter. Dabei spielt es keine Rolle, ob die schwere Pflegebedürftigkeit durch Krankheit oder Unfall verursacht ist.

Häufige Diagnosen in der Intensivpflege sind:

  • Querschnittslähmungen
  • Schwere Schädel-Hirn-Traumata
  • Schwere Tumorerkrankungen
  • Ateminsuffizienz (Respiratorische Insuffizienz)
  • Wachkoma (Apallisches Syndrom)
  • Hirnschäden wie HIE (hypoxisch-ischämische Enzephalopathie)
  • ALS (Amyotrophe Lateralsklerose)
  • COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)

Anfrage Intensivpflegeplatz

Intensivpflege-WG Sozialdienst (#16)

Angaben zur Klinik

Bewohnerdaten

Daten Angehörige/r  bzw. Betreuer

Zusätzliche Informationen
Nennen sie uns hier bei Bedarf besondere Informationen, z.B. zur Dringlichkeit Ihrer Anfrage oder den aktuellen Gesundheitszustand der/des Angehörigen.

Verordnung und Kosten der außerklinischen Intensivpflege

Die Kosten der Pflege übernimmt die Krankenkasse, wenn die Voraussetzungen für außerklinische Intensivpflege erfüllt sind. Grundlage ist eine ärztliche Verordnung, zum Beispiel für eine 24-stündige intensive Krankenbeobachtung. Je nach Krankheitsbild ist die Verordnung befristet oder langfristig.

Seit der Reform durch das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz ist die außerklinische Intensivpflege in § 37c SGB V geregelt.

Verordnen dürfen nur besonders qualifizierte Ärztinnen und Ärzte. Bei beatmeten und trachealkanülierten Versicherten ist vor der Verordnung in der Regel eine Potenzialerhebung zur Entwöhnung oder Dekanülierung vorgeschrieben. 

Für die Bewohnerinnen und Bewohner bleibt als Eigenanteil die Miete für das Zimmer zuzüglich Nebenkosten. Wir unterstützen Angehörige bei allen Anträgen gegenüber Krankenkasse, Pflegekasse und Sozialamt und rechnen direkt mit den Kassen ab.