Pflegefachfrau/-mann

pflegefachfrau

Aufbau der Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/-mann

Zu den Inhalten der generealistischen Pflegeausbildung zählen pflegerische als auch behandlungspflegerische Tätigkeiten im Bereich der Pädiatrie, Akutpflege, gerontopsychiatrischen Pflege sowie in der stationären Langzeitpflege und im ambulanten dienst. Da die neue Ausbildungsreform mit der Generalistik noch sehr frisch ist, bleibt es vorerst ein flexibler Prozess, der sich stetig verändert.

Die Arbeitszeit in der Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/-mann beträgt 40 Stunden pro Woche. Bei Kessler-Handorn sind in dieser Zeit auch reine Anleitungstage enthalten, welche wir durchführen um unsere Auszubildenden bestmöglich auf die Prüfungen und das Berufsleben vorzubereiten. Mehr Informationen dazu findet Ihr auf der Seite “Ausbildungskonzept”.

Aufgabenbereiche der Schüler bzw. prüfungsrelevante Inhalte

Die folgenden Tätigkeiten gehen fließend ineinander über und können nur schwer einzeln auf die Lehrjahre aufgespalten werden. Hier ein Überblick über die verschiedenen Tätigkeiten, die Euch in der Ausbildung erwarten.
  • Pflege: Körperpflege/ Abendpflege
  • Prophylaxen (Pneumonie, Thrombose, Dekubitus,..)
  • Blutzuckermessung
  • subkutane Injektionen
  • Vitalzeichenkontrolle
  • Gewichtsverlauf/ BMI-Berechnung
  • Mundgerechte Zubereitung und Anreichen der Nahrung
  • Anlegen und Führen von Bewegungsförderungsplan, sowie Trink- und Essprotokolle
  • Transfers und Mobilisation
  • Aktivierung
  • Dokumentation und Eintrag im Pflegebericht
  • Verabreichungen von, bereits gerichteten, Medikamenten nach Anleitung
  • Verabreichung von Tropfen und Salben nach Anleitung
  • Fachgerechte Lagerungen (z.B. zur Pneumonieprophylaxe: V·A·T·I)
  • An- und ausziehen von Antithrombose-Strümpfen
  • Versorgung einer nicht infizierten PEG- Einstichstelle (Perkutane endoskopische Gastrostomie-Einstichstelle)
  • Therapeutische Waschungen (aktivierend, geführt, beruhigend …)
  • Planung und Durchführung von Prophylaxen (Expertenstandards)
  • Wundversorgung aller Art
  • Injektionen: Intramuskuläre und Subkutane
  • Legen eines Blasenverweilkatheters
  • Anlegen von Kompressionsverbände
  • Versorgung von Urostoma, Anuspraeter, etc.
  • Pflege und Wechseln von Trachealkanülen
  • Tracheales und orales Absaugen
  • Richten und Verabreichen von Medikamenten
  • Verabreichen von parenteraler Ernährung
  • Medikamentengabe über PEG (Perkutane endoskopische Gastrostomie)
  • Dokumentationen (Anamnese, Risikoerkennung)
  • Aktivierung
  • Bewohner-Ordner kontrollieren und führen
  • Pflegeplanungen
  • System: Dokumentation des Hauses
  • Arztvisiten ausarbeiten und fachgerecht dokumentieren
  • Schichtleitung unter Anleitung einer Pflegefachkraft
  • Anleitung und Kontrolle von Mitarbeitern

Kooperierende Berufsschulen

Der Unterricht erfolgt im Block und es findet ein 14-tägiger Wechsel mit Praxisphasen in den unterschiedlichen Bereichen statt. Sie können unter den folgenden Kooperationsschulen frei wählen

Berufsschule “Nikolaus von Weis” in Landstuhl

Private Berufsbildende Schule DRK-Landesverband RLP e.V. in Alzey

Berufsbildende Schule II in Kaiserslautern

Zugangsvoraussetzungen

Schulabschluss

  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss
  • Hauptschulabschluss mit 2-jähriger Berufsausbildung

Für den Antritt der Ausbildung benötigst Du einen

  • Ausbildungsvertrag vom Betrieb
  • Ausbildungsvertrag mit einer der kooperierenden Schulen

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