Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz: Kessler-Handorn bildet betriebliche Ersthelfer aus

Mentale Gesundheit ist ein wichtiger Teil unseres Arbeitsalltags. Denn genauso wie körperliche Gesundheit verdient auch psychisches Wohlbefinden Aufmerksamkeit, Verständnis und Unterstützung. Aus diesem Grund hat Kessler-Handorn im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements das Projekt „Ersthelfer für mentale Gesundheit“ umgesetzt.

Das Projekt ist eine Initiative der IKK und wurde bei Kessler-Handorn gemeinsam mit Lebensfreude Gesundheitsmanagement sowie mit Unterstützung der IKK im Unternehmen eingeführt. Von jedem Standort waren Mitarbeitende vertreten, sodass insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen zu betrieblichen Ersthelfern für mentale Gesundheit ausgebildet wurden.

Erste Ansprechpersonen in schwierigen Momenten

Ein betrieblicher Ersthelfer für mentale Gesundheit ist eine erste Anlaufstelle für Mitarbeitende, denen es psychisch gerade nicht gut geht oder die sich in einer belastenden persönlichen oder beruflichen Situation befinden.

Die Aufgabe ist vergleichbar mit der eines klassischen Ersthelfers — nur im Bereich der psychischen Gesundheit. Während Ersthelfer bei körperlichen Verletzungen unterstützen, bieten mentale Ersthelfer ein offenes Ohr, Orientierung und erste Unterstützung bei psychischen Belastungen.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, therapeutische oder medizinische Beratung zu leisten. Vielmehr stehen Zuhören, Verständnis und die Weitervermittlung an passende Unterstützungsangebote im Mittelpunkt.

Zuhören, erkennen, unterstützen

Im Seminar haben die Teilnehmenden gelernt, mögliche Warnsignale frühzeitig zu erkennen, sensible Gespräche zu führen und Kolleginnen und Kollegen bei Bedarf professionell an weitere Hilfsangebote zu verweisen.

Die mentalen Ersthelfer nehmen Sorgen ernst, helfen bei der ersten Einordnung und zeigen auf, welche internen oder externen Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen. Die Kontaktaufnahme ist freiwillig, unkompliziert und vertraulich — persönlich, telefonisch oder per E-Mail.

Hemmschwellen abbauen und offen miteinander umgehen

Psychische Belastungen sind nicht immer sichtbar. Umso wichtiger ist es, im Unternehmen Ansprechpersonen zu haben, die frühzeitig unterstützen und Orientierung geben können.

Mit dem Projekt möchten wir dazu beitragen, Hemmschwellen abzubauen und mentale Gesundheit stärker in den Arbeitsalltag zu integrieren. Denn ein offener Umgang mit psychischer Gesundheit stärkt nicht nur die einzelne Person, sondern auch das Miteinander, das Vertrauen und die Zusammenarbeit im Team.

Ein weiterer Baustein unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements

Für Kessler-Handorn ist das Projekt ein wichtiger Schritt, um Gesundheit ganzheitlich zu denken. Neben körperlicher Gesundheit rückt damit auch die mentale Gesundheit stärker in den Fokus.

Unsere ausgebildeten Ersthelferinnen und Ersthelfer für mentale Gesundheit stehen künftig als vertrauliche Ansprechpersonen zur Verfügung. Sie hören zu, unterstützen in belastenden Situationen und helfen dabei, passende Wege und Hilfsangebote sichtbar zu machen.

Denn wir sind überzeugt: Mentale Gesundheit verdient genauso Aufmerksamkeit wie körperliche Gesundheit.