Kessler’s Azubis erzählen – Altenpflegehelfer (1. Lehrjahr)31.10.2022

Das neue Lehrjahr unserer Azubis läuft nun seit ein paar Wochen, daher haben wir uns mal mit Adrian Imeraj (1. Lehrjahr) zum Interview getroffen.

Frage: Welche Ausbildung genau machst du bei uns
Adrian: Ich habe am 1.8. die Ausbildung zum Altenpflegehelfer begonnen. Davor habe ich als normale Hilfskraft gearbeitet bei Kessler-Handorn.

F: Und warum hast du dich für eine Ausbildung im Pflegebereich entschieden?
A: Weil es mir von vornherein gefallen hat, da ich auch meine Oma pflege. Da ist mir aufgefallen, das ist mein Beruf, das macht mir Spaß. Und man wird hier auch wirklich gefördert.

F: Wieso fiel die Wahl auf Kessler-Handorn?
A: Also das war eigentlich witzig, ich bin am Stadtpark mal vorbei gelaufen und habe die Einrichtung hier gesehen. Dann bin ich mal vorbei, habe mir die Nummer aufgeschrieben und angerufen. Dann habe ich auch ein Vorstellungsgespräch bekommen.

F: Was ist besonders an der Ausbildung bei Kessler-Handorn?
A: Man wird als Individuum gesehen. Man bekommt Unterstützung, wo es geht. Von der Einrichtungsleitung und von der Wohnbereichsleitung bekommt man sehr viel Motivation. Es macht einem richtig viel Spaß hier.

F: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
A: 6 Uhr morgens komme ich hier her, sehe die Kollegen und Kolleginnen von der Nachtschicht. Dann gibt Momente, da hat man bisschen Spaß zusammen. Redet, trinkt kurz einen Kaffee zusammen. Dann gehen wir auf die Station und bekommen eine Übergabe, was ich auch richtig schön finde. Die Einrichtungsleitungen und die Pflegedienstleitung ist auch immer dabei bei der Übergabe per Telefon. Das hat schon was Familiäres. Auf der Station hat man dann immer was zu tun, die Grundpflege mag ich besonders. Deswegen bin ich auch Pfleger geworden.

F: Wie liefen die ersten Wochen bisher?
A: Ich habe eine richtig gute Anleitung bekommen. Man hat auch das Gefühl, jetzt wirds ernst. Jetzt fängt die Ausbildung an. Wir hatten einen Monat Schule. Da haben wir uns ziemlich gut vorbereitet. Bin vollkommen zufrieden hier.

F: Was macht dir am meisten Spaß?
A: Der Umgang mit den Menschen. Der Kontakt zu ihnen und das man ihnen helfen kann.

F: Welche Erwartungen hast du an deine Ausbildung?
A: Das ich wirklich alle Seiten in der Pflege kennenlerne. Ich bin ja gerade im Außenpraktikum in der ambulanten Pflege. Das ist schon richtig interessant und ganz was anderes als auf der stationären Pflege.

F: Welche Tipps hast du für diejenigen, die vielleicht noch eine Ausbildung in der Pflege machen wollen?
A: Auf jeden Fall sollte man mal mindestens einen Tag reinschnuppern, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

F: Hast du denn schon irgendwelche Pläne für die Zukunft?
A: Also ich möchte gerne nach der Ausbildung die Generalistik nachholen. Und dann Pflegepädagogik studieren. Ich hab mir da schon ein paar Ziele gesetzt. (lacht)

Wir wünschen Adrian weiterhin viel Erfolg und Spaß in der Ausbildung bei uns!🍀

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Mitarbeiter Interview – Heidemarie Sauerbaum23.08.2022

Trotz ihres vollen Arbeitskalenders hat sich Heidemarie Sauerbaum Zeit genommen, um sich von uns mit Fragen rund um ihren Werdegang, Kessler-Handorn und den Pflegeberuf löchern zu lassen.

Frage (F): Was machen Sie bei KH und wie lange sind Sie bereits an Bord?

Heidemarie Sauerbaum (HS): Ich bin seit 1.10. 2021 Einrichtungsleitung im Wohn- und Pflegeheim Kessler-Handorn, aber bereits seit Februar 2005 im Unternehmen tätig.

F: Was haben Sie vorher gemacht?

HS: Nach meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester im WPK, habe ich da noch 2 Jahre gearbeitet. Danach war ich mit meinem Mann selbstständig. Immer schon wollte ich wieder in meinen Beruf als gelernte Kinderkrankenschwester zurück.  Dann ist mir Kessler-Handorn aufgefallen. Ich habe meine Bewerbung Herrn Schoner in die Hand gedrückt und wurde eingestellt.

Zuerst war ich im Minijob als Aushilfe tätig, dann in Teilzeit als Pflegefachkraft, danach Wohnbereichsleitung, Pflegeprozessbeauftragte und Pflegedienstleitung. Da ich mir immer ein Ziel setzte, habe ich berufsbegleitend viele Weiterbildungen gemacht wie z. B. zur gerontopsychiatrischen Fachkraft, Palliativ-Care-Fachkraft und meinen Abschluss als Pflegefachwirtin. Das vermittelte Wissen konnte ich gut in der Praxis einsetzen und davon profitieren. Im ambulanten Hospiz in Kaiserslautern habe ich neben meinem Beruf im Ehrenamt mitgearbeitet.

F: Was sind Ihre Aufgaben und wie gestaltet sich Ihr Arbeitsalltag?

HS: Mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig und anspruchsvoll. Wir, d.h. mein Team und ich managen gemeinsam die anfallenden Aufgaben. Wir haben eine gute Struktur in der Einrichtung, an der sich alle Mitarbeiter orientieren. Jeder weiß was er zu tun hat. Dabei steht immer zuerst der/die Bewohner*in und die Mitarbeiter*innen im Mittelpunkt.

Personaleinsatzplanung, Personalentwicklung, das Organisieren der Einrichtung, gemeinsame Teamsitzungen und Übergaben gestalten meinen Alltag. Die Arbeit auf der Station und die Pflege der Menschen mit Demenz haben mich geprägt. Als Pflegeprozessbeauftragte habe ich mich auf die Qualität in der Pflege und das Einstufungsmanagement konzentriert und die Einrichtung weiterentwickelt.

Ich habe vor meiner Tätigkeit als Einrichtungsleitung in so vielen Bereichen hier im Unternehmen gearbeitet. In der Zeit am Bett und die Pflege der Menschen, mit ihnen in Beziehung zu treten und sie einen Teil in ihrem Leben zu begleiten, hat mich sehr viel gelehrt. 

Dafür bin ich dankbar.

F: Warum sollten junge Leute eine Karriere in der Pflege-Branche einschlagen?

HS: Unser Beruf ist ein Beruf mit Zukunft. Pflegkräfte werden dringend gebraucht.  Viele Pflegende sagen, „Mich erfüllt mein Beruf“. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu spezialisieren und in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen zu arbeiten, eben ein breiter Markt. In der Pflege wird keiner arbeitslos.

Ich kann den jungen Fachkräften nach ihrem Examen raten, erst mal praktische Erfahrungen zu sammeln, um sich dann nach ihren persönlichen Neigungen fortzubilden. Egal, ob eine Weiterbildung als Mentor*in, in der Palliative-Pflege oder im gerontopsychiatrischen Bereich, es gibt viele Möglichkeiten. Weitere Aufstiegsmöglichkeiten sind die Fortbildungen zur Wohnbereichs- oder Pflegedienstleitung.

F: Was macht KH als Arbeitgeber besonders?

HS: Jede/r Mitarbeiter*in wird gesehen und ist in seiner Person wichtig. Dies trägt sehr positiv zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei. Kreativität und Einfühlungsvermögen wird im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen besonders benötigt. Es gibt einen gut funktionierenden internen kollegialen Austausch und die Eigeninitiative der Mitarbeiter*innen wird gefördert. Die Leitungskräfte haben für ihre Mitarbeiter*innen immer ein offenes Ohr. Im Pausenraum können die Mitarbeiter*innen kostenlos eine Brotzeit einnehmen. Für ausreichend Kaffee und Wasser ist gesorgt. 

F: Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

HS: Der Umgang mit den Menschen.

Ich hätte nie gedacht, dass der Umgang mit demenzerkrankten Menschen für mich zu einer Leidenschaft wird. Die Individualität jedes einzelnen Bewohners ist einzigartig.

Mich inspiriert auch die Unterschiedlichkeit unserer Mitarbeiter*innen, die aus verschiedenen Kulturen kommen und unterschiedlichen Alters sind. Die Zusammenarbeit mit jungen Menschen bereitet mir viel Freude. Bei Problemen wird nachgefragt und miteinander gesprochen.

F: Was war Ihr bisher schönstes Erlebnis hier?

HS: Spontan fällt mir ein persönliches großes Erfolgserlebnis dazu ein. Bei einer Prüfung des MDK, bei der ich als Pflegeprozessbeauftragte verantwortlich war, haben wir ein Ergebnis von 1,1 erarbeitet. Da war ich schon sehr zufrieden und die Kolleginnen und Kollegen haben sich mit mir gefreut!

Ein besonderes Augenmerk lege ich auf die palliative Begleitung und Versorgung unserer Bewohner*innen. Angehörige und Familie an die Hand zu nehmen und sie einzubinden ist von großer Bedeutung und Wichtigkeit. Einen würdevollen Abschied zu gestalten unter Einbeziehung der Angehörigen ist immer wieder etwas ganz Besonderes.

F: Beschreiben Sie Ihren Job mit 3 Worten.

HS: Anspruchsvoll, abwechslungsreich und nah am Menschen

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Etienne Suckau als neuer Praxisanleiter05.08.2022

Etienne Suckau hat bei uns bereits seine Ausbildung gemacht und nach dieser gezeigt, dass er ein Händchen dafür hat, neue Mitarbeiter*innen einzuarbeiten. Stets gut gelaunt zeigt er gerne neuen Kollegen unsere Arbeit. Jetzt unterstützt er seit 01.08. unser Ausbildungsteam.

Wir haben Etienne diesbezüglich interviewt.

F: Was machst du bei KH und wie lange bist du bereits an Bord?

ES: Ich bin examinierte Altenpflegefachkraft seit einem Jahr und ab dem 1.8.2022 trete ich dem Team der Praxisanleitung bei. Insgesamt bin ich jetzt seit 5 Jahren dabei. 1 Jahr FSJ, 3 Jahre Ausbildung, 1 Jahr ausgelernt.

F: Was sind deine Aufgaben und wie gestaltet sich dein Arbeitsalltag?

ES: Zu meinen Aufgaben gehört die Pflege der Bewohner und die Tagesgestaltung für sie. Oftmals ist der Arbeitsalltag recht stressig, aber mit der richtigen Zeiteinteilung, die man in der Ausbildung beigebracht bekommt ist das eigentlich recht leicht zu bewerkstelligen. Ab dem 1.8. gehört die Ausbildung der Azubis noch zu meinem Aufgabenbereich.

F: Warum sollten junge Leute eine Karriere in der Pflege-Branche einschlagen?

ES: Junge Leute sollten in die Altenpflege kommen, weil wir sie mehr brauchen als sie denken. Es gibt oder wird mehr alte Leute geben als junge um die man sich kümmern muss. Außerdem gibt dieser Beruf einem so viel zurück, wenn man merkt, dass die Menschen, denen man da gerade hilft wirklich glücklich und vor allem dankbar sind über das was man tut. Es gibt gute Aufstiegsmöglichkeiten.

F: Was gefällt dir am besten bei uns?

ES: Am besten gefällt mir der familiäre Umgang. Ich kann jeden anrufen und fragen. Als junge Fachkraft ist man häufig noch unsicher, dann stehen meine Kollegen immer mit Rat und Tat zur Seite, sogar die Pflegedienstleitung und die Heimleitung.

F: Bitte erzähle uns von einer besonderen Erfahrung, die du seit Antritt deiner Stelle bei uns erlebt hast.

ES: Da wir hier auf Menschen mit Demenz spezialisiert sind, haben wir einige Senioren mit herausforderndem Verhalten. Ich wurde aber sehr gut an die Arbeit herangeführt. Einmal hatte ich mit einem älteren Mann zu tun, der auf der einen Seite sehr aggressiv, auf der anderen Seite aber auch sehr sensibel war. Da die Heimleiterin ihn schon lange kannte, kam sie selbst vorbei und hat mich angelernt wie ich mit ihm am besten umgehen kann.

F: Wie viel Spaß macht dir die Pflege bei uns?

ES: Die Pflege hier im Haus macht mir sehr viel Spaß, gerade der Umgang mit den demenzkranken Bewohner*innen. Ich habe gelernt wie die Welt für Menschen mit Demenz funktioniert und habe darüber einen Zugang zu ihnen gefunden. Das finde ich toll! Außerdem finde ich es schön die letzte Lebensstation mitzugestalten und Freude zu vermitteln.

F: Wie ist die Stimmung im Team?

ES: Es ist eine gute Stimmung im Team. Bei unserer Arbeit machen wir viel Spaß untereinander und mit den Bewohner*innen. Auch privat haben wir Kontakt miteinander. Zudem unternehmen wir manchmal Sachen im Team und gehen zum Beispiel gemeinsam Essen.

F: Wie wird bei der Dienstplangestaltung auf deine Wünsche eingegangen?

ES: Mein Dienstplan ist verlässlich. Ich muss ab und zu einspringen, kann aber auch Nein sagen, da findet sich immer eine Lösung. Auch mit Schichtdienst habe ich genügend Zeit für Freunde und Familie. Auch meine Hobbies kommen nicht zu kurz. Wenn mal ein Fußballspiel ist oder ähnliches, kann ich auch frei haben. Außerdem mag ich den Schichtdienst, eine Arbeit bei der ich jeden Tag von 8 – 17 Uhr arbeiten müsste, wäre nichts für mich.

F: Was schätzt du an deinen Führungskräften und deinem Arbeitgeber?

ES: Es macht mir Spaß neuen Kollegen unsere Arbeit zu zeigen. Ich habe eigentlich immer gute Laune, das scheint einen positiven Einfluss zu haben. Inzwischen werden sehr viele neue Mitarbeiter zur Einarbeitung zu mir gesendet. Meine Vorgesetzten haben dort wohl ein Talent von mir gesehen und so bin ich inzwischen Teil des Ausbildungsteams.

Wir freuen uns so engagierte Mitarbeiter*innen zu haben und wünschen Etienne viel Spaß und Erfolg als Praxisanleiter!

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